Frei sein 

  
Manchmal träume ich vom Frei-sein,

dann springe ich von Wolke zu Wolke,

ganz glückselig im Sonnenschein,

mein Lächeln klar und ehrlich,

keine Maske, kein Make- up, kein Schein,

ich stolziere, erhobenes Hauptes,

über die farbenfrohe Skyline.

Ich träume davon zu fliegen, 

meine Flügel aufschlagen,

im Wind der Hoffnung zu wiegen,

wie ein junges Vöglein.

In meinem Traum,

da leuchten, 

empor die Lichter,

versprechen Klarheit und Barmherzigkeit,

und Freunde, Herzen und Liebe, 

drängen sich dichter.

Ich träume von einem Planeten,

ohne Hass, Neid und Streit,

wo es keinen Platz gibt,

für unseren selbst kreierten Feind,

der Zeit.

Wenn ich all dies verbanne,

dann frage ich mich,

ist es noch Freiheit? 

Was bedeutet überhaupt Frei-sein? 

Steht im Beipackzettel,

unauffällig und klein,

das Frei- sein,

ist- nur ein bedeutungsloser Schein? 

Das Frei,

das ich für mich gestalte,

die Freiheit,

die ich in mir verwalte,

ist möglicherweise,

eine pure Ironie,

und Gefangenschaft,

in einer anderen Denkweise? 

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